Die Anfänge

Meine Angel-Geschichte (Teil 1/3)

Heute möchte ich auf angelralle.de meine Geschichte (Betway casino) erzählen, oder genauer gesagt, wie ich zum Angelsport gekommen bin. Kann man es denn eigentlich Angelsport nennen? Nun, für mich ist vielmehr eine beruhigende Freizeitbeschäftigung Betway casino, die ich ohne jedweden Drang nach höher, weiter, schneller verfolge. Wettkampfgedanken finde ich beim Angeln fremd am Platz. Aber jeder so, wie er mag. Ich angle immer nur für mich und vergleiche mich mit niemandem.

Wie hat nun meine Angel-„Karriere“ begonnen? Dazu müssen wir weit zurückblicken. Sehr weit. Vor 60 Jahren, als ich vier Jahre alt war, hat mich mein Vater auf unsere erste gemeinsame Angeltour mitgenommen. Es ging zum kleinen Dorfteich im Zentrum unseres Ortes. Wir konnten innerhalb von ein paar Minuten zu Fuß dort hingehen, weil wir in der Nähe Betway casino wohnten. Ich war zwar erst vier Jahre alt, erinnere mich aber heute noch an diesen Tag. Wahrscheinlich ist dies eine meiner ersten Kindheitserinnerungen. Ich muss sagen, diese erste Erinnerung hat mich sehr geprägt. So ist das meistens mit ersten Malen.

Wir saßen nun am Ufer des Teiches und ich kann mich erinnern, wie mein Vater diesen riesigen Wurm aus der Box holte Betway casino. Ich fühlte mich leicht angeekelt, mein Vater lachte aber nur laut. Er war ein robuster, kerniger Mann, der lange Jahre auf See als Matrose Betway casino gearbeitet hatte. Zu Hause war er während dieser Zeit nur ein paar Wochen im Jahr, sodass es jedes Mal eine ganz besondere Freude war, ihn zu sehen. Er konnte es auch immer kaum erwarten, nach Hause zu kommen. Er hat sich für uns zwei regelmäßig etwas ganz Spezielles einfallen lassen, in der Art Vater-Sohn-Tage. Auch meine Mutter kam natürlich nicht zu kurz; wir sind zu Dritt öfters in den Stadtpark gefahren, in das Strandbad, oder einfach in unser Lieblingsrestaurant Betway casino am Marktplatz. Es war eine schöne Zeit, trotz der teilweise langen Absenz meines Vaters. Aber dafür war die Vorfreude auf das nächste Unterfangen ungleich größer.

Mit diesem riesigen Regenwurm fing er auch gleich den ersten Fisch. Ich war überrascht, als plötzlich die Angelleine wackelte. Was war das denn, dachte ich mir. Ich hatte ja zuvor noch nie jemanden Angeln gesehen. Schließlich war ich erst vier. Mein Vater erklärte mir, dass er einen Fisch gefangen habe und dass dieser unser heutiges Abendessen Betway casino sei. Na prima, dachte ich mir. Doch wie sich ein paar Stunden später herausstellen sollte, war dieser Fisch extrem schmackhaft und mein Hunger nach mehr Fischen bzw. nach mehr Angeln war da.

In den nachfolgenden Wochen ging ich mit meinem Vater noch mehrmals zum Dorfteich Betway casino angeln. Er erklärte mir langsam und nach und nach die wichtigsten Grundbegriffe und Tricks. Er sagte, dass ich schon bald meinen eigenen Fisch fangen würde. Ich war sehr aufgeregt und konnte es kaum erwarten. Ich glaubte meinem Vater jedes Wort, das über seine Lippen ging. Er war mein Vorbild in jeglicher Hinsicht.

Posted on

Die Jugendjahre

Meine Angel-Geschichte (Teil 2/3)

Die Liebe und Hingabe Betway casino meines Vaters zum Angeln hatte sich vollends auf mich übertragen. Ich fing kurze Zeit später tatsächlich meinen ersten eigenen Fisch und konnte aufgeregter nicht sein. Mein Vater war mächtig stolz auf mich und er hielt den Moment mit seiner neuen Kamera fest. Dieses Bild habe ich noch heute in meinem Familienalbum kleben und es ist eines von vielen kostbaren Andenken an meine unschuldige und glückliche Kindheit.

In der Pubertät hatte ich schon viele Kniffe Betway casino des Angels in meinem Fleisch und Blut. Ich ging fast jede Woche raus zum Angeln – Fisch war praktisch mein Hauptnahrungsmittel geworden, sehr zum Gefallen meines Vaters, aber zum Leid meiner Mutter. Sie konnte nämlich Fischgerichten nur bedingt etwas abgewinnen. Nichtsdestotrotz hat sie ohne Murren alle möglichen Zubereitungen für alle möglichen Fische probiert. Ich kann ruhigen Gewissens sagen, dass jede einzelne lecker war.

Einige Jahre später, während meiner Studienzeit in der Universität, verlor ich das Angelhobby etwas aus den Augen. Andere Sachen wurden wichtiger. Ich war so eingespannt in das Studentenleben, dass ich so gut wie keine Zeit für das Angeln hatte. Es gab eine einzige Ausnahme: In den Semesterferien Betway casino nach dem vierten Semester hatte ich einige Wochen frei. Ich hatte meine alten Fotos angeschaut und in Nostalgie geschwelgt. Es kam der Wunsch in mir hoch, ein weiteres Mal Angeln zu fahren. Ich lotete das Interesse in meinem Freundeskreis aus und stieß auf ein geteiltes Echo. Die meisten hatten keinerlei Interesse fürs Angeln. Die ist in gewisser Weise verständlich, gilt doch das Angeln unter Jugendlichen und auch Studenten als „uncool“.

Zwei meiner Freunde jedoch waren sofort begeistert von meiner Idee, eine kleine Angeltour zu unternehmen. Vielleicht waren sie deshalb meine Freunde, weil sie mir so ähnlich waren, bewusst oder unbewusst. Ich habe ihnen mein Vorhaben näher erklärt und ihnen geschildert, dass ich unbedingt eine Angeltour in meine Heimatgegend Betway casino unternehmen möchte. Die Gegend, die ich so gut kannte und in der mein Vater und ich viele Jahre lang gemeinsam angelten. Die Tour sollte an die guten alten Zeiten anknüpfen.

Meine beiden Freunde waren einverstanden – einer von ihnen hatte sogar zufällig in dieser Gegend bereits Angelerfahrungen gemacht. Und das, obwohl er eigentlich ganz woanders wohnte. Er meinte, dass er mit seinen Eltern mal in den Urlaub gefahren ist und sie im Nachbardorf meines Heimatdorfes ihr Hotel hatten. Wie klein die Welt doch manchmal ist! Er konnte sich daran erinnern, dass die Fischereigründe Betway casino in dieser Gegend reichhaltig waren und er mich deshalb auch gerne auf dem angedachten Angeltrip begleiten würde. Mein anderer Freund hörte amüsiert zu und ich fühlte, dass in ihm die Spannung stieg. Und ich sollte recht behalten: Als wir zwei Wochen nach unserem Beschluss an einem frühen Montagmorgen die Reise antraten, waren wir alle drei extrem aufgeregt und scherzten unentwegt wie kleine Buben. Es sollte die Reise unseres Lebens werden.

Posted on

Das Erwachsenenalter

Die im vorigen Beitrag beschriebene Angeltour sollte die einzige während meines Studiums bleiben. Andere Dinge gingen einfach vor. Erst drei Jahre nach meinem Studium ging ich wieder angeln. Ich hatte mittlerweile einen Bürojob und langweilte mich über die immer gleichen Arbeitsabläufe. Ich wollte raus und etwas erleben. Zeitweise versuchte ich es mit Joggen und Laufen, doch außer Blasen an den Füßen konnte ich dem nichts gewinnen. Tief in meinem Inneren spürte ich das Bedürfnis, mich wieder an einen Teich oder einen Fluss zu setzen und die Angelrute ins Wasser einzutauchen. Ich wohnte nun allerdings im Gebirge, und Angelmöglichkeiten Betway casino waren rar gesät.

Doch dies hielt mich nicht ab. Ich kaufte eine Umgebungskarte Betway casino und studierte sie ausgiebig. Dies war in der Zeit vor dem Internet – sich Informationen zu beschaffen, hat Hingabe erfordert. Es war nicht alles auf Knopfdruck verfügbar wie heute. Auf der Karte also habe ich etwa 15 km von meinem Wohnort entfernt einen größeren See ausmachen können. Er war etwas abgelegen in einem Tal, das nur von einer Seite mit dem Auto erreichbar war. Daraus machte ich mir nichts – im Nachhinein konnte ich froh sein, nun überhaupt ein Auto haben zu können, im Gegensatz zu meiner Studienzeit. Ich machte mir eine Notiz über den See in mein Notizbuch und kreiste ihn auf der Karte ein. Das war definitiv vielversprechend.

Und meine Intuition sollte Recht behalten. Als ich nach drei Wochen eintönigen, aber harten Arbeitens die Muße und die Gelegenheit hatte, eine Tagestour am Wochenende Betway casino machen zu können, schnappte ich zu. Ich setzte mich am frühen Morgen ins Auto und trat die kurze Reise an. Am See angekommen, wusste ich sofort, dass ich mit einem vollen Eimer heimkehren würde. Bereits an der Oberfläche habe ich die Fische schwimmen gesehen. Der See war in nahezu unberührtem Zustand! Dazu  war die Umgebung einmalig schön. Vielleicht hat die relative Unerreichbarkeit Betway casino des Sees dazu beigetragen, dass er in diesem Zustand konserviert wurde. Nun saß ich also am Ufer und angelte Fisch nach Fisch. Die Ausbeute war gewaltig. Schon wenige Stunden nach Beginn war mein Fischeimer zum Bersten Betway casino gefüllt und ich trat froher Laune den Rückweg an. Dieses Erlebnis war der Startschuss für meine zweite Angelkarriere, nach der ersten als Kind.

An den folgenden Wochenenden suchte ich immer wieder den See auf. Zunächst allein, doch schon bald mit Freunden und Arbeitskollegen. Mit der Zeit bildete sich eine Art Stammgruppe heraus, zwei Freunde und ich. Wir bereisten in der Folgezeit so gut wie alle weiteren Seen im Umkreis von 50 km Betway casino und angelten und angelten. Wir erfreuten uns des Lebens. Und irgendwann bin ich auch mit ihnen in die Umgebung meines Heimatdorfs gefahren und habe dort geangelt.

Das Angeln ist bis heute ein fester Bestandteil meines Lebens, den ich nicht missen will und kann. Ich habe dieser Beschäftigung so viel zu verdanken und werde dies auch noch die kommenden Jahre tun. Meine Freunde, mit denen ich während meiner Arbeitszeit im Gebirge geangelt habe, habe ich noch heute. Sie wohnen jetzt zwar etwas weiter weg, aber wir treffen uns etwa einmal im Monat zum gemeinsamen Angeln.

Posted on