Die Jugendjahre

Meine Angel-Geschichte (Teil 2/3)

Die Liebe und Hingabe Betway casino meines Vaters zum Angeln hatte sich vollends auf mich übertragen. Ich fing kurze Zeit später tatsächlich meinen ersten eigenen Fisch und konnte aufgeregter nicht sein. Mein Vater war mächtig stolz auf mich und er hielt den Moment mit seiner neuen Kamera fest. Dieses Bild habe ich noch heute in meinem Familienalbum kleben und es ist eines von vielen kostbaren Andenken an meine unschuldige und glückliche Kindheit.

In der Pubertät hatte ich schon viele Kniffe Betway casino des Angels in meinem Fleisch und Blut. Ich ging fast jede Woche raus zum Angeln – Fisch war praktisch mein Hauptnahrungsmittel geworden, sehr zum Gefallen meines Vaters, aber zum Leid meiner Mutter. Sie konnte nämlich Fischgerichten nur bedingt etwas abgewinnen. Nichtsdestotrotz hat sie ohne Murren alle möglichen Zubereitungen für alle möglichen Fische probiert. Ich kann ruhigen Gewissens sagen, dass jede einzelne lecker war.

Einige Jahre später, während meiner Studienzeit in der Universität, verlor ich das Angelhobby etwas aus den Augen. Andere Sachen wurden wichtiger. Ich war so eingespannt in das Studentenleben, dass ich so gut wie keine Zeit für das Angeln hatte. Es gab eine einzige Ausnahme: In den Semesterferien Betway casino nach dem vierten Semester hatte ich einige Wochen frei. Ich hatte meine alten Fotos angeschaut und in Nostalgie geschwelgt. Es kam der Wunsch in mir hoch, ein weiteres Mal Angeln zu fahren. Ich lotete das Interesse in meinem Freundeskreis aus und stieß auf ein geteiltes Echo. Die meisten hatten keinerlei Interesse fürs Angeln. Die ist in gewisser Weise verständlich, gilt doch das Angeln unter Jugendlichen und auch Studenten als „uncool“.

Zwei meiner Freunde jedoch waren sofort begeistert von meiner Idee, eine kleine Angeltour zu unternehmen. Vielleicht waren sie deshalb meine Freunde, weil sie mir so ähnlich waren, bewusst oder unbewusst. Ich habe ihnen mein Vorhaben näher erklärt und ihnen geschildert, dass ich unbedingt eine Angeltour in meine Heimatgegend Betway casino unternehmen möchte. Die Gegend, die ich so gut kannte und in der mein Vater und ich viele Jahre lang gemeinsam angelten. Die Tour sollte an die guten alten Zeiten anknüpfen.

Meine beiden Freunde waren einverstanden – einer von ihnen hatte sogar zufällig in dieser Gegend bereits Angelerfahrungen gemacht. Und das, obwohl er eigentlich ganz woanders wohnte. Er meinte, dass er mit seinen Eltern mal in den Urlaub gefahren ist und sie im Nachbardorf meines Heimatdorfes ihr Hotel hatten. Wie klein die Welt doch manchmal ist! Er konnte sich daran erinnern, dass die Fischereigründe Betway casino in dieser Gegend reichhaltig waren und er mich deshalb auch gerne auf dem angedachten Angeltrip begleiten würde. Mein anderer Freund hörte amüsiert zu und ich fühlte, dass in ihm die Spannung stieg. Und ich sollte recht behalten: Als wir zwei Wochen nach unserem Beschluss an einem frühen Montagmorgen die Reise antraten, waren wir alle drei extrem aufgeregt und scherzten unentwegt wie kleine Buben. Es sollte die Reise unseres Lebens werden.

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